Trauerarbeit

Theorie und Hilfestellungen

Trauer ist eine normale Reaktion auf einen
schwerwiegenden Verlust oder Schicksalsschlag.
Dabei kann es zu einem intensiven und schmerzlichen Trauerprozeß kommen,
der eine regelrechte Trauerarbeit erfordert.
Man liest gerne darüber, drum ausdrücklich hier nochmal:
Trauer ist eine normale Reaktion, Trauer ist normal und natürlich.
Kein Grund, sich zu schämen, oder sie zu verbergen -
und dies ist leider leicht gesagt, und oft schwer getan.
Wir haben sterben und den Tod weggeschoben, das Ideal ist "gut drauf sein,
don´t worry, be happy..." und diesem Ideal entspricht der Trauernde nicht.

Die Mitmenschen sind oft hilflos und wissen einfach nicht,
was sie den Betroffenen sagen sollen, sie wollen vielleicht helfen,
aber wissen auch nicht, wie.

Hilflosigkeit ist unangenehm und wird lieber gemieden,
und so meiden Freunde und Bekannte
vielleicht den Trauernden um Ihrer eigenen Hilflosigkeit zu entgehen.

Trauer ist in verschiedene Phasen einteilbar,
wobei hier keine Hierarchie oder zeitliche Reihenfolge festzulegen ist.
So verschieden und einzigartig jeder Mensch ist, so ist auch die Trauer
bei jedem Menschen unterschiedlich und einzigartig.

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Die Trauer wird in vier Phasen durchlebt:


Die erste Phase:

Zuerst will man den Verlust nicht wahrhaben, nur aus einem bösen Traum aufwachen.
Man ist wie versteinert.

Die zweite Phase:

Dann kommt es plötzlich zum Aufbrechen heftiger Gefühlswallungen:
Schmerz, Schuldgefühle, Angst, Wut, Zorn, aber auch quälende Sehnsucht usw.

Die dritte Phase:

Schließlich kann der Trauernde an nichts mehr denken,
als an seinen schmerzlichen Verlust.
Während dieser Zeit zieht er sich zurück und ist mit sich selbst
und mit seinem Leid beschäftigt.
Doch die Realität holt ihn wieder ein. Der Verlust wird langsam akzeptiert.

Die vierte Phase:

In der letzten Phase bewegt sich der Trauernde wieder auf die Welt
und andere Menschen zu.
Aber auch das produziert widersprüchliche Gefühle:
Einseits soll alles offener, intensiver erlebt und gestaltet und nichts soll verpaßt werden.
Andererseits hat man Angst vor der Zukunft und Furcht, wieder mit der Trauer
bezahlen zu müssen.

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Leitgedanken zur Trauer

  • Trauer ist eine ganz normale Antwort auf einen Verlust
  • Trauern zu können ist eine Stärke, keine Schwäche
  • Trauer zu spüren, heißt mit seinem Innersten in Kontakt zu sein, lebendig zu sein
  • Es führt im Leben kein Weg an der Trauer vorbei, sondern nur hindurch.
  • Trauer kann man nicht "loswerden". Sie wartet immer darauf, "durchgangen" zu werden
  • Trauer erfaßt den Menschen in seinem ganzen Wesen.
    Sie betrifft nicht nur die Seele, auch der Körper weint.
  • Trauer ist keine Krankheit und deshalb mit medizinischen Mitteln auch nicht zu behandeln. Verzögerte oder chronische Trauer kann krank machen.
  • Der Trauerprozess bedeutet häufig ein Chaos an Gefühlen:
    Angst, Wut, Haß, Ohnmacht, Schuldgefühle, Liebe ...
  • Trauer braucht Zeit. Aber: Zeit allein heilt keine Wunden.
  • Trauer braucht Menschen, bzw. eine Gemeinschaft.
  • Trauer im einsamen Kämmerlein macht krank.
  • Trauer braucht Mittel und Wege des Ausdrucks, um ins Fließen zu kommen.
  • Beispiele: Rituale und Materialien, die zum schöpferischen Tun anregen
  • Trauern wirkt heilend. Trauer hat enorme Lebensenergie.
    In ihr liegen die größten Chancen zur Wandlung und Reifung menschlicher Entwicklung.
  • Trauerbegleiter müssen die eigene Trauer kennen

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Trauer darf nicht verhindert werden

Die Behandlung des Trauerprozesses ist schwieriger, als es sich die Meißten vorstellen.
Auf jeden Fall sollte man nicht versuchen, dem Trauernden die Trauer zu nehmen.
Besonders bei Betroffenen in jungen Jahren, aber auch vor Allem im Höheren Lebensalter,
darf man nicht die eigenen Maßstäbe anlegen.
Trauernde werden von ihrer Umgebung nach einer Zeit der Schonung als belastend empfunden.
Deshalb sollen Sie nach Ansicht der Anderen ihren Schicksalsschlag möglichst bald überwinden.
Trauernde müssen aber Ihre Gefühle zeigen dürfen.

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Literaturempfehlungen zum Thema Trauerarbeit


Für Erwachsene


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Trauerarbeit mit Kindern - Literaturempfehlungen

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Wenn plötzlich alles anders ist:
Veränderungen mit Ritualen meistern

Gabriele von Ende-Pichler

Die Autorin:
Gabriele von Ende-Pichler ist Initiatiorin und Mitgründerin der Hospizvereine Miesbach und Haar, gibt Fortbildungen und hält Vorträge zum Thema Trauerbegleitung, seit vielen Jahren ist sie selbst als Trauerbegleiterin in einem großen Bestattungsunternehmen tätig. Sie ist außerdem Malerin mit Ausstellungen ihrer Bilder im In- und Ausland.

Kurzbeschreibung:
In Umbruchsituationen durch Verlust oder Trennung haben Rituale heilsame Wirkung und geben Halt. Gabriele von Ende-Pichler hat dies in ihrer zehnjährigen Arbeit als Trauerbegleiterin und Hospizhelferin oft erfahren. Sie zeigt, wie Rituale dabei helfen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, Veränderungen zu akzeptieren und neue Handlungsspielräume zu erlangen.

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Meine Trauer wird Dich finden!
Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit

Roland Kachler

Der Autor:
Roland Kachler, geb. 1955, ist Diplompsychologe. Er arbeitet als Paartherapeut und leitet seit über zehn Jahren eine psychologische Beratungstelle in Esslingen.

Kurzbeschreibung:
Der Autor, Psychotherapeut mit Erfahrung in Trauerbegleitung, spürt nach dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes, dass die trauermodelle, zu denen er selbst seinen Patienten geraten hatte, ihm nicht helfen konnten, seinen Schmerz zu überwinden. Deshalb hat er einen neuen Weg der Trauerbewältigung gesucht und gefunden. Statt den Verstorbenen "loszulassen", zielt die Methode des Autors darauf, dass, was an Liebe für den Verstorbenen bei den Lebenden bleiben kann, ohne dass daraus seelische Störungen erwachsen. Die praktischen Übungen, Hinweise und Tipps am Ende jedes Kapitels helfen, diesen neuen Weg zu gehen.

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Abschied nehmen am Totenbett:
Hilfen und Rituale für die Praxis

Ida Lamp, Karolin Küpper-Popp

Die Autorin:
Ida Lamp, geboren 1961, Diplom-Theologin, war von 1986 - 1999 freiberuflich tätig als Kommunikationstrainerin und Journalistin. Seit 1999 ist sie Seelsorgerin am Franziskus-Hospiz Hochdahl.

Kurzbeschreibung:
- Arbeitshilfe zu Verabschiedungsfeiern (Aussegnung). - Die Situation nach dem Tod eines Menschen begreifen und würdig gestalten. - Überkonfessionell und überinstitutionell.

Wie soll mit der Situation unmittelbar nach dem Tod eines Menschen umgegangen, wie kann sie gestaltet werden? Dieses Buch ist eine Arbeitshilfe für alle Menschen, die in privaten und öffentlichen Räumen andere Menschen bis zum Tode begleiten. Es bietet Hilfen zum Abschiednehmen, Anregungen zum symbolischen letzten Handeln am Totenbett und Anleitungen zu Verabschiedungsfeiern aus dem Sterbezimmer. Mit vielen Textbeispielen, Ritualen, Gebeten und mehr.

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Zeit des Abschieds: Sterbe- und Trauerbegleitung

Monika Specht-Tomann, Doris Tropper

Die Autorin:
Monika Specht-Tomann, Jahrgang 1950, ist Psychologin und Physiotherapeutin, sie lebt und arbeitet in Graz.

Kurzbeschreibung:
Ein Leitfaden zur Begleitung kranker, sterbender und trauernder Menschen. Das vorliegende Buch spannt einen breiten inhaltlichen Bogen von der Sterbebegleitung über die Auseinandersetzung mit zentralen Lebensthemen Schwerstkranker, die schwierige Kommunikation am Sterbebett bis hin zur Trauerbegleitung. Der Ratgeber richtet sich an professionelle Helfer in Krankenhäusern, Hospizstationen, Altenpflegeeinrichtungen, Sozialstationen und ambulanten Diensten, aber auch an Seelsorger und nicht zuletzt an pflegende Angehörige.

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Wie kann ich mit meiner Trauer leben?
Ein Begleitbuch

Chris Paul

Die Autorin:
Chris Paul, geboren 1962, arbeitet als Trauerbegleiterin in Bonn und Köln. Ihr Buch "Warum hast du uns das angetan?" (GTB 989) ist ein Ratgeber für Trauernde nach einem Suizid.

Kurzbeschreibung:
Die Trauerbegleiterin Chris Paul ermutigt Menschen, sich Raum und Zeit für ihre Gefühle nach dem Tod eines vertrauten Menschen zu nehmen. Beispiele aus ihrer Arbeit und der Vergleich mit anderen Kulturen geben Anregungen zu einem lebensbejahenden Umgang mit der eigenen Trauer. So wird es möglich, Trauer in den Alltag hineinzunehmen und mit anderen zu teilen.
Das Buch richtet sich an Menschen, die trauern, und an alle, die sich mit Sterblichkeit und Trauer auseinandersetzen möchten.
Chris Paul, geboren 1962, arbeitet als Trauerbegleiterin in Bonn und Köln. Ihr Buch "Warum hast du uns das angetan?" (GTB 989) ist ein Ratgeber für Trauernde nach einem Suizid.

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Trauer hat heilende Kraft:
Geduldige und einfühlsame Begleitung für Trauernde

Jörg Zink

Der Autor:
Dr. Jörg Zink, geboren 1922, ist evangelischer Theologe und Verfasser zahlreicher Titel zur Bibel und zum christlichen Glauben.

Kurzbeschreibung:
Geduldige und einfühlsame Begleitung für Trauernde
Mitten in den Alltag hinein lässt Jörg Zink den Glanz der Ewigkeit leuchten. Die beliebten Geschenkbüchlein in neuer Gestalt mit noch schöneren Fotos und in noch frischeren Farben!

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In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag

Karina Kopp-Breilinger, Petra Rechenberg-Winter

Die Autorin:
Karina Kopp-Breinlinger Karina Kopp-Breinlinger, geb. 1954, ist erfahrene Trauerbegleiterin mit verschiedenen Zusatzausbildungen. Fort- und Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche und professionelle Begleiterinnen und Begleiter. Sie leitet Trauergruppen und leistet Einzelbegleitung. Engagiert in der Hospiz-Arbeit. Sie lebt in München. Beide Autorinnen leiten das Münchner Institut für Trauerpädagogik. Petra Rechenberg-Winter Petra Rechenberg-Winter, geb. 1951, Dipl.-Päd., Dipl.-Psych., ist approbierte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Langjährige Erfahrungen in Trauerbegleitung in Klinik und psychologischer Beratungsstelle. Aus- und Fortbildungsangebote in Trauerbegleitung. Tätig in eigener Praxis für Familientherapie, Supervision und Mediation in Eichenau bei München. Beide Autorinnen leiten das Münchner Institut für Trauerpädagogik.

Kurzbeschreibung:
Verlust und Trauer gehören zu jedem Leben. Immer wieder nehmen wir Abschied und brechen neu auf. Solche Situationen strengen an, sind aber zu meistern. Dieser grafisch einladend gestaltete Leitfaden will solche gesunden und natürlichen Entwicklungsprozesse anstoßen. Er bedenkt mit vielen Praxisimpulsen besonders Trauer und Verlust beim Tod geliebter Menschen. Doch auch Abschied und Verlust anderer Art bei neuen Lebensentwürfen, bei Veränderungen in Partnerschaft und Beruf und vieles mehr werden hilfreich thematisiert. Im Chaos der Trauer orientiert das Buch, macht sensible spirituelle Angebote, baut eine Solidargemeinschaft Trauernder auf, fördert unser Verständnis füreinander und ermutigt zu einem liebevollen und individuellen Umgang mit der Trauer.

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Gehalten in Zeiten der Trauer

Anselm Grün

Der Autor:
Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor zahlreicher spiritueller Bücher. 2007 wurde Anselm Grün das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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Laß deiner Trauer Flügel wachsen:
Wenn man von einem lieben Menschen Abschied nehmen muß

Earl A. Grollmann

Kurzbeschreibung:
Wenn man einen lieben Menschen verliert, ist die Trauer voll starker und verwirrender Gefühle. Einfühlsam und behutsam schenken diese Texte Hoffnung. Ein Buch, das Menschen hilft, ihre Trauer zu wandeln und neue Lebensenergien zu finden.

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Es wird alles wieder gut, aber nie mehr wie vorher:
Begleitung in der Trauer

Jochen Jülicher

Der Autor:
geb. 1954; Studium der Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf, der Theologie in Tilburg (NL); Krankenhausseelsorger, seit 1997 freiberuflicher Theologe und Trauerberater.

Kurzbeschreibung:
Wie gehe ich mit meiner Trauer und mit der Trauer anderer Menschen um? Was ist "normal" im Durchleben der Trauer? Wie lebe ich darin mit meinen Kindern? Wie kann ich mich in einer solchen Situation so verhalten, daß ich nicht verletze, mich nicht aufdränge, aber auch nicht im Stich lasse? - Konkrete Fragen, die konkrete Antworten verlangen.
Der Autor geht in diesem Buch auf diese (und andere) Fragen ein. Er bietet eine Vielzahl von praktischen Tips, Hilfen und Übungen an. Entstanden aus der Praxis für die Praxis, geht es ihm dabei vor allem um die Aspekte, die den "alltäglichen" Umgang mit Trauer und Trauernden betreffen.

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Plötzlich ist es still

Angelika Bauer

Kurzbeschreibung:
Dieses Buch hat die Autorin nach dem Tod ihres geliebten Mannes geschrieben. Sie schildert zunächst ihre Kinder-und Jugendzeit, die durch häufige Ortswechsel und Entbehrungen, aufgrund der finanziellen Situation der Familie, gekennzeichnet ist. Als sie ihren Mann kennen lernt scheint sie in einen Hafen der Ruhe einzufahren. Die beiden ziehen zwar auch häufig um und erleben so einige Rückschläge, wie eine Fehlgeburt und die schwere Nierenerkrankung von Frau Bauer, dennoch ist ihre Liebe wie ein Schutz gegen das Böse der Welt. Doch dann wird der Mann krank und eine schreckliche Zeit beginnt für beide, die erfüllt ist von Krankenhausaufenthalten, Arztbesuchen und vielen Hochs und Tiefs. Innerhalb von acht Monaten stirbt er.

Für Frau Bauer beginnt nun eine sehr schwere Zeit der Trauer, in der sie ihre wahren Freunde kennen lernt aber nach und nach auch neue dazu gewinnt. Als ihre Nierenerkrankung immer schlimmer wird muss sie sich auch noch mit der abfinden, die nun zu ihrem Alltag gehört. Ganz langsam findet Angelika Bauer wieder in ihr Leben zurück, doch nicht ohne immer noch um ihren Mann zu trauern.
Ein sehr bewegendes Buch von einer unglaublich starken Frau.

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"Es wird wieder schön, aber anders."
Ein Buch für verwitwete Frauen

Angelika Daiker

Kurzbeschreibung:
Es wird wieder schön, aber anders. Wer um einen geliebten Menschen trauert, mag das kaum glauben. Es ist meist ein langer und schmerzvoller Weg, die Trauer auszuhalten und wieder ins Leben zu finden.
Angelika Daiker hat viele Frauen auf ihrem Trauerweg begleitet: alte Frauen, die ihre letzten Jahre allein verbringen müssen; junge Seniorinnen, deren Pl„ne für einen Ruhestand zu zweit zerstört wurden; junge Frauen, die am Anfang eines gemeinsamen Lebens allein zurückbleiben. Jede Trauer ist individuell und doch gibt es gemeinsame Erfahrungen.
Dieses Buch nimmt beides auf. Geschichten einzelner Frauen klingen an. Sie bieten eine Möglichkeit der Identifikation, die tr”stlich sein kann. Ebenso kommen Themen zur Sprache, die jede verwitwete Frau betreffen. Wer hält meine Trauer aus? Darf ich jemals wieder glücklich sein?
Eine einfühlsame Begleitung für verwitwete Frauen und ein wertvoller Schatz von Erfahrungen für Menschen, die mit Trauernden arbeiten.

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Kein Abend mehr zu zweit:
Familienstand: Witwe

Uta Schlegel-Holzmann

Kurzbeschreibung:
Wie aus Leid Größe erwachsen kann. Uta Schlegel-Holzmann ist erst 48 Jahre alt, als sie ihren Mann verliert. Offen spricht sie in diesem Buch über die schwere Zeit nach seinem Tod, über die hilflosen Reaktionen von Freunden und Bekannten und über ihre tiefe und schmerzvolle Einsamkeit. Nach und nach lernt sie, den Tod ihres Mannes als einen Teil ihres Lebens anzunehmen, und schöpft neuen Mut, um ihr Leben wieder selbstständig und optimistisch zu gestalten. Dieses Buch ist eine echte Hilfe für alle, die einen schlimmen Verlust erlitten haben und wieder einen Weg zurück ins Lebens finden möchten.

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Einen geliebten Menschen zu verlieren:
Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer

Doris Wolf

Die Autorin über ihr Buch:
Während nach dem Tod eines lieben Menschen draußen das Leben einfach normal weiterläuft, erscheint im eigenen Leben alles sinn- und hoffnungslos. Man glaubt, nie mehr im Leben Lebensfreude und Gefühle von Geborgenheit und Sicherheit verspüren zu können. Von Angehörigen und Freunden fühlt man sich unverstanden und allein gelassen.In dieser schweren Zeit möchte ich Ihnen beistehen, so als ob Sie zur Beratung in meine psychotherapeutische Praxis kommen würden. In meinem Buch erkläre ich Ihnen, welche Phasen des Abschiednehmens Sie in der Trauerkrise durchlaufen müssen und weshalb Verzweiflung, Haß, Alpträume, Herz- und Magenprobleme, Schlaf- und Eßstörungen in dieser Zeit völlig normal sind.Ich möchte Sie begleiten, wenn Sie von all den schönen Erlebnissen und den gemeinsam geschmiedeten Plänen, die Sie mit dem verstorbenen Menschen verbinden, Abschied nehmen müssen, wenn Sie mit Gott und dem Schicksal hadern, wenn Ihr Leben seinen Sinn verloren hat und Sie in Schmerz, Angst, Einsamkeit und Wut aufgehen. In vielen kleinen Schritten möchte ich Ihnen helfen, den Verlust als Teil des Lebens anzunehmen und Ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.

Kurzbeschreibung:
Wenn man einen lieben Menschen verliert, scheint kein Wort des Trostes die Trauer und den Schmerz lindern zu können. In dieser schweren Zeit möchte Ihnen die Ppsychotherapeutin Dr. Doris Wolf beistehen.
Behutsam zeigt Ihnen Dr. Doris Wolf, welche Phasen des Abschiednehmens Sie durchlaufen und wie Sie in kleinen Schritten lernen können, den Verlust als Teil des Lebens anzunehmen und Ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.

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Ich will Dich nicht vergessen:
Ein Begleiter durch die Zeit der Trauer und des Abschiednehmens

Jo Eckhardt

Die Autorin:
Jo-Jacqueline Eckardt, geboren 1961, Studium der Germanistik und Sozialarbeit in den USA; langjährige Tätigkeit als Dozentin, Übersetzerin, Psychotherapeutin und -analytikerin in New York. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland 2001 arbeitet sie als Trauma- und Erziehungsberaterin in Berlin.

Kurzbeschreibung:
Wie aus Leid Größe erwachsen kann. Uta Schlegel-Holzmann ist erst 48 Jahre alt, als sie ihren Mann verliert. Offen spricht sie in diesem Buch über die schwere Zeit nach seinem Tod, über die hilflosen Reaktionen von Freunden und Bekannten und über ihre tiefe und schmerzvolle Einsamkeit. Nach und nach lernt sie, den Tod ihres Mannes als einen Teil ihres Lebens anzunehmen, und schöpft neuen Mut, um ihr Leben wieder selbstständig und optimistisch zu gestalten. Dieses Buch ist eine echte Hilfe für alle, die einen schlimmen Verlust erlitten haben und wieder einen Weg zurück ins Lebens finden möchten.

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In stiller Trauer

Thomas Romanus

Kurzbeschreibung:
Zeiten der Trauer gehören zu den schwersten Momenten im Leben. Mit einfühlsamen Worten schenkt Thomas Romanus echten Trost. Seine Texte wollen den Tod weder verdrängen, noch lassen sie den Leser in seiner Trauer versinken. Stattdessen helfen sie auf dem Weg loszulassen, das Leben neu zu wagen und zu gestalten. Ein Buch, das Hoffnung und Kraft spendet und durch die schwere Zeit begleitet.

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In stiller Anteilnahme

Ars Edition

Keine Kurzbeschreibung

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Abschied: In stiller Trauer

Christian Leven (Herausgeber)

Kurzbeschreibung:
Ein lieber, vertrauter Mensch ist gestorben. So vieles ist mit diesem Tag völlig anders geworden. Wohin mit der Trauer? Wohin mit dem Schmerz? Wie geht es weiter, kann es überhaupt weitergehen? - Die einfühlsamen und klaren Worte dieses Buches, geschrieben von bekannten Persönlichkeiten, können Stütze sein für die Stunden, Tage, Zeiten voller Trauer und Fragen.

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In stiller Anteilnahme

Kristiane Wybranietz (Fotograf), Volker Wybranietz (Fotograf)

Kurzbeschreibung:
Es ist nicht leicht, für die Hinterbliebenen eines Verstorbenen die richtigen Worte zu finden - und doch möchte man sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Einfühlsame, Trost spendende Texte helfen, der Sprachlosigkeit entgegenzutreten.

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Kinder trauern anders:
Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten

Gertrud Ennulat

Die Autorin:
Gertrud Ennulat ist Pädagoginm Autorin und Referentin. Zahlreiche Veröffentlichungen zu pädagogisch-psychologischen Themen. Die Autorin lebt in Freiburg.

Kurzbeschreibung:
Wenn Trauer Kinder trifft, sind Erwachsene oft mitbetroffen. Konkrete Anregungen und hilfreiche Hinweise um Kinder richtig zu begleiten.

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Kinder und Tod

Elisabeth Kübler-Ross

Die Autorin:
Elisabeth Kübler-Ross wurde 1926 in Zürich geboren. Nach Beendigung ihres Medizinstudiums heiratete sie den amerikanischen Arzt Emanuel Ross und siedelte mit ihm in die USA über, wo sie in der Folge in verschiedenen Krankenhäusern arbeitete. Durch ihre Arbeit mit Sterbenden erwarb sie weltweite Reputation. Seit den 80er Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit dem Jenseits und schrieb zahlreiche auch ins Deutsche übersetzte Bücher. Elisabeth Kübler-Ross erlitt seit 1995 mehrere Schlaganfälle und lebte zuletzt in Arizona. Sie starb am 24. August 2004 im Alter von 78 Jahren.

Kurzbeschreibung:
Wie gehen Kinder mit dem Tod um? Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen beschreibt die bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross auf einfühlsame Weise, was der Tod für Kinder bedeutet, welche Stadien todkranke Kinder durchlaufen und wie Eltern ihnen die Angst vor dem Sterben nehmen können. Ein informatives Buch, das wertvolle Einblicke gewährt, Ratschläge gibt und Trost spendet.

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Wenn Kinder trauern

Christine Fleck-Bohaumilitzky

Kurzbeschreibung:
Das in der Reihe "Ratgeber Erziehung" erschienene Buch "wenn Kinder trauern" geht mit gut verständlicher Sprache auf die Problematik ein. Kürze und prägnante Sprache lassen das Buch für jeden Interessierten zu einem einfühlsamen Ratgeber werden. Fleck-Bohaumilitzki benutzt treffende Bilder, um den Zustand trauernder Kinder zu beschreiben. Es ist jeder Seite des Buches die Erfahrung mit Trauer und Tod, sowie die Sorge um das Wohl des Kindes abzuspüren. Die Schwierigkeit, über den Tod zu sprechen, wird angegangen. Mir half dieses Buch, zum Thema Tod Worte zu finden.
Fazit: Ein lohnendes Buch in verständlicher Sprache, welches durch seine Kürze nicht an Inhalt verliert. Sehr empfehlenswert.

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Da war es auf einmal so still

Linde von Keyserlingk

Kurzbeschreibung:
Verlust, Trauer, Tod - am liebsten würde man Kindern solche Erlebnisse ersparen. Und doch sind diese Erfahrungen für jeden wichtig und unausweichlich. Was geht in Kinderseelen vor, wenn plötzlich die Oma nicht mehr da ist? Gefangen in der eigenen Trauer, stehen Erwachsene dem ganz anderen Erleben der Kinder und ihren Fragen oft hilflos gegenüber.
Linde von Keyserlingks Geschichten erzählen behutsam vom Abschiednehmen und geben Kindern Raum für die eigenen Gedanken und Gefühle, sie trösten, ohne die Trauer zu verdrängen.
Die schönen Metaphern und der sensible, aber einfache und klare Stil lassen die Erzählungen zu "Geschichten für die Kinderseele" werden, zum Vorlesen und Selberlesen. Linde von Keyserlingk, Familientherapeutin und Mutter von sieben Kindern, greift in ihren Geschichten auf konkrete Erfahrungen zurück. Sie hat bereits mehrere Fach- und Jugendbücher veröffentlicht.

Klappentext:
Verlust, Trauer, Tod - am liebsten würde man Kindern solche Erlebnisse ersparen. Und doch sind diese Erfahrungen für jeden wichtig und unausweichlich. Was geht in Kinderseelen vor, wenn plötzlich die Oma nicht mehr da ist? Gefangen in der eigenen Trauer, stehen Erwachsene dem ganz anderen Erleben der Kinder und ihren Fragen oft hilflos gegenüber.

Linde von Keyserlingks Geschichten erzählen behutsam vom Abschiednehmen und geben Kindern Raum für die eigenen Gedanken und Gefühle; sie trösten, ohne die Trauer zu verdrängen. Die schönen Metaphern und der sensible, aber einfache und klare Stil lassen die Erzählungen zu "Geschichten für die Kinderseele" werden, zum Vorlesen und Selberlesen.

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Auf Wiedersehen, Mama

Elisabeth Zöller

Kurzbeschreibung:
Urlaub in der Bretagne! Flora hat ihr neues Tagebuch mitgenommen, um jeden einzelnen Tag festzuhalten. Doch die lang ersehnten Sommerferien verlaufen völlig anders als geplant. Schon nach wenigen Tagen muss Flora mit ihrer Familie überstürzt abreisen und Floras Leben ändert sich von Grund auf, denn ihre Mutter ist schwer krank.

Klappentext:
Gut, daß Dodo zum 13. Geburtstag von ihrer Mutter ein Tagebuch geschenkt bekommen hat. Jetzt kann sie alles aufschreiben, wenn sie mal keinen zum Reden hat, und auch so. Noch ahnt Dodo nicht, daß sich ihre Eintragungen in das weiße Heft bald nur noch um eins drehen werden: die Krankheit ihrer Mutter. Diagnose Krebs.

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Kinder bei Tod und Trauer begleiten:
Konkrete Hilfestellungen in Trauersituationen in Kindergarten, Grundschule
und Zuhause

Petra Hinderer, Martina Kroth

Kurzbeschreibung:
Für alle, die sich mit dem sehr schwierigen Thema Tod/ Trauerbegleitung auseinandersetzen müssen oder möchten, ist dieses Buch eine echte Fundgrube. Die wichtigsten Aspekte rund um dieses schwierige und sehr emotionale, leider häufig tabuisierte Thema werden aufgegriffen, dabei sind unentbehrliche theoretische Informationen ebenso vertreten wie ganz konkrete Tipps (...). Aufgrund des einfühlsamen und flüssigen Schreibstil sowie der Vielzahl an leicht durchführbaren Übungen und den außerordentlich hilfreichen und rasch umsetzbaren Tipps, kann dieses Buch für alle pädagogischen Einrichtung nur wärmstens empfohlen werden!

"Kinder bei Trauer und Tod begleiten" ist ein hilfreicher und wichtiger Ratgeber für die Thematisierung dieses sensiblen Themas. Die konkreten Aufgaben sind anschaulich dargestellt, und die Theorie-Praxis-Verknüpfung gelingt vollkommen.

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Wohnst du jetzt im Himmel?
Ein Abschieds- und Erinnerungsbuch für trauernde Kinder

Jo Eckhardt

Kurzbeschreibung:
Ein treuer Freund in Zeiten der Trauer
Wenn Kinder einen nahestehenden Menschen verloren haben, benötigen sie viel Zeit, um die Trauer zu verarbeiten.

Dieses Buch will Kindern dabei helfen. Einfühlsam und unaufdringlich bietet Jo Eckardt Kindern ab 8 Jahren Raum und Anregungen, sich kreativ mit dem Verlust auseinander zu setzen, hilft ihnen, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden. Als eine Art Erinnerungsalbum ermöglicht dieser kindgemäß gestaltete Band, sich durch Fragen, Impulse und eigene Erinnerungen dem verstorbenen Menschen noch einmal zu nähern und einen Teil von ihr oder ihm für immer in seinem Herzen aufzubewahren - und gleichzeitig wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

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Bis wir uns im Himmel wiedersehen

Anselm Grün

Der Autor:
Anselm Grün, Benediktinerpater, geboren 1945, Cellerar der Benediktinerabtei Münsterschwarzach und geistlicher Leiter, gefragter Autor und Referent zu religiösen und spirituellen Themen.

Kurzbeschreibung:
Zeit der Trauer Zeit des Werdens. Der Abschied von einem geliebten Menschen scheint auch für Trauernde das Ende des eigenen Lebens zu sein. Die Zeit danach ist schwer. Pater Anselm kennt aus seiner eigenen Erfahrung als Seelsorger diesen Schmerz. Durch seine Anteil nehmenden und tröstenden Worte finden Trauernde in diesem Buch eine Hilfestellung, um ihren Verlust zu verarbeiten und zum Leben zurückzukehren.

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Ein Abschied von Papa:
Auf dem Weg ins Licht. Ein Trostbuch

Barbara Dietrich

Die Autorin:
Barbara Dietrich ist 49 Jahre alt, von Beruf Lehrerin und Mutter von vier Kindern.
Das Thema Tod beschäftigt sie, seit ihre Mutter ihr, als sie zwanzig Jahre alt war, die Bücher der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross zu lesen gab. Diese Lektüre, eigene Erfahrungen sowie Gespräche mit medial veranlagten Menschen haben ihre Sicht der Dinge entscheidend geprägt und sind letztlich in ihre Geschichten, Gedichte sowie Liedertexte mit eingeflossen.

Kurzbeschreibung:
Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Die meisten Menschen verdrängen jeden Gedanken daran nach Möglichkeit und vermeiden es natürlich erst recht, darüber zu sprechen. Ein Todesfall im Bekanntenkreis oder gar in der eigenen Familie macht daher besonders den Kindern enorm Angst. Sie sind voller Fragen nach dem Warum und Wohin und erhalten doch oft sehr wenig oder gar keine seelische Hilfestellung von ihren selbst hilf- und ratlosen Angehörigen.

Hier möchte dieses Buch ansetzen:
Es erzählt die Geschichte von Tina, deren Vater stirbt. Im Traum darf sie ihn in die ‚andere Welt' begleiten, aus der wir ursprünglich alle herkommen und in die wir nach dem Tod zurückkehren. Dort lernt sie ihren Schutzengel kennen, durchwandert mit ihm verschiedenartige Bereiche der jenseitigen Welt und erhält Antworten auf viele Fragen. So erfährt sie nicht nur, warum ihr Papa so früh sterben muss, sondern darf auch seinen neuen Aufgabenbereich in dieser anderen Welt kennen lernen. Die spannendste Entdeckung ist allerdings die Feststellung, dass es eigentlich gar keinen Tod gibt! Unsere Seelen sind unsterblich und leben und lernen auch in jener anderen Welt immer weiter. "Und wenn du irgendwann einmal stirbst", verspricht ihr Papa, "dann komme ich dich abholen!"
Ja, wenn das so ist, dann muss man doch eigentlich überhaupt keine Angst vor dem Sterben haben, oder?

Für Kinder von 8 bis 14 Jahren.

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Du wirst immer bei mir sein

Inger Hermann, Carme Sole-Vendrell

Kurzbeschreibung:
Pro Seite wechseln sich Schrift und Bild ab, um die Geschichte des fünfjährigen Peter zu erzählen, der seinen Vater bei einem Autounfall verloren hat und dennoch dessen Nähe in seinem Herzen fühlt: "...Da ist er ja. 'Papa!' Peter reißt die Augen auf. Nein, sehen kann er ihn nicht. Aber er spürt ihn. Ganz wirklich spürt er ihn....Er macht die Augen wieder zu und bleibt einfach eine Weile so sitzen - neben dem Papa."
Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des Todes anzunehmen.

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